About

SAKE 36 ist ein Importeur und Großhändler für japanischen Premium Sake mit Sitz in Berlin Kreuzberg. Dort befindet sich auch das dazugehörige Ladengeschäft mit angeschlossenem Verkostungsraum. Die Gründer Maximilian Fritzsch, Richie Hawtin und Laura Käding sind international ausgebildete Sake Sachverständige und qualifiziert durch den Sake Professional Course (SPC) und den Wine & Spirit Education Trust (WSET).

Als die drei sich 2017 kennenlernten, war schnell klar, dass sie ihre Leidenschaft für Sake teilen und Sake in Deutschland und Europa zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen wollen. Der Vertriebskontext von Max Fritzsch und die internationale Reichweite von Richie Hawtins Firma ENTER.Sake schien für ein gemeinsames Unternehmen beste Chancen zu bieten. Der Standort Berlin ist nicht nur die Heimat von Laura Käding und Max Fritzsch, auch Richie Hawtin ist über seine Musikkarriere fest in der Techno Szene in Berlin verwurzelt.

Der Name SAKE 36 verweist auf den Bezirk Kreuzberg, in dem das Ladengeschäft liegt und der für seine lebendige alternative Szene, buntes Nachtleben und vielfältige Gastronomie bekannt ist. Das Logo verweist nicht nur auf den traditionellen „Kikicho“ den Sake Becher, der für die professionelle Verkostung von Sake verwandt wird, sondern auch auf die drei Partner und ihre gemeinsame Mission.

Maximilian Fritzsch reiste das erste Mal während seines Studiums nach Japan und war sofort fasziniert von den eleganten Aromen und Geschmacksnuancen von Sake. Nach seinem Abschluss in BWL kehrte er so oft wie möglich nach Japan zurück, um mehr über Sake und seine Herstellung zu lernen. 2014 gründete er in Berlin die Firma Tokuri und importierte handverlesene japanische Premiumsake, die er an Restaurants und Privatkunden in ganz Deutschland vertrieb. Seine Referenzen: WSET Level II in Wein und Spirituosen; SPC Level I & II; Auszeichnung durch die Sake Sommelier Association.

Der kanadische DJ und Musikproduzent Richie Hawtin war erstmals Anfang der 90er Jahre für einen Auftritt in Japan. Dort begeisterte ihn die gastfreundschaftliche Atmosphäre der Izakayas, der populären Sake Kneipen, die Geschmacksvielfalt von Sake und der heiteren Rausch, mit dem er nachklingt. Auch Richie Hawtin nutzte nun jede Gelegenheit, nach Japan zu reisen. Schließlich belegte er Kurse, um sein Interesse für Sake auf eine professionelle Ebene zu heben. Um dem nachlassenden Interesse der jüngeren Generation in Japan an Sake, das auch viele Brauereien in ihrer Existenz gefährdete, entgegenzuwirken, gründete er ENTER.Sake. Seitdem bringt er Sake in Musik Clubs, auf Festivals und in Restaurants auf der ganzen Welt. Für sein Engagement wurde Richie Hawtin 2014 von der Japan Sake Brewers Association mit dem Sake Samurai ausgezeichnet. Referenzen: SPC Level I & II und WSET Level III in Sake.

Laura Käding verbrachte vor dem Studium der Kunstgeschichte einige Monate in Japan und entdeckte dort ebenfalls die Kultur des Sake für sich. Auch dem Brauprozess liegt für das Gelingen, wie beim Kunsthandwerk, eine feine Balance aus Tradition und technischer Innovation zugrunde. Das Streben der Sake-Brauer nach dieser Exzellenz, gerade in den kleineren inhabergeführten Familienbetrieben, beeindruckte Laura Käding nachhaltig. Nach Abschluss ihres Studiums zog es auch sie immer wieder zurück nach Japan und auch sie ging den Weg in die professionelle Ausbildung. Referenz: SPC Level I & II.